Was bedeutet Einarbeitung bei einem Projekt dieser Größe für Sie als Architekten?
Peter Bäuml: Das ist eine große Aufgabe, die man wirklich sehr strukturiert angehen muss und das haben wir auch getan. Als wir Bauteil 1 und Bauteil 2 übernommen haben, haben wir für das Große Haus 9000 Dokumente zur Verfügung gestellt bekommen und für die Neubauten waren es 3000. Das heißt wir müssen sie sortieren, an die jeweiligen Fachbereiche versenden, die sie dann kontrollieren und uns dann Berichte zukommen lassen.
Stefan Sinning: Zehn Jahre Geschichte sind auch einfach eine wahnsinnig lange Zeit. Da wird unheimlich viel erzeugt. Wenn Sie auf so viele Dokumente stoßen, müssen Sie auch wissen: Welches ist denn überhaupt noch aktuell? Im Projektverlauf bauen Entscheidungen immer wieder auf Entscheidungen auf und das muss sehr gut strukturiert und dokumentiert sein. Wir haben uns viel Mühe gegeben, alles in eine Struktur zu bringen, so dass man wieder eine klare, einheitliche Dokumentation hat. Wir haben auch alles in eine 4D-Planung übertragen.
Wir gründen mit vielen Fachexperten in einem großartigen Team auf sehr viel Erfahrung. Alle wurden hier zusammengeschaltet: Qualitätsmanagement, Kostenplanung, Ausschreibung – und alle haben sich ihren Teil vorgenommen, nochmal verifiziert und das Ganze dann wieder zu einem großen Ganzen zusammengefügt.