Endspurt für die Vorbereitung der Baugrube des Betriebsgebäudes
Ende Juli haben die Archäologen die Baugrube verlassen und ihre Grabungen dort beendet. Momentan finden in einem kleinen Bereich an der Klostermauer noch Rest-Grabungen statt. Diese werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein.
In der Baugrube wurde im August ein tiefreichender mittelalterlicher Keller gesichert. Da er eine außergewöhnlich gut erhaltene Fundschicht mit organischen Materialien wie Leder- und Holz enthält, ist er archäologisch besonders wertvoll – und äußerst empfindlich. Um diesen einzigartigen Befund dauerhaft zu schützen, verbleibt die Fundschicht im Boden. Die ca. 8,5 x 5m große Fläche wurde mit 10 m tief reichenden Bohrpfählen umringt. In den kommenden Wochen wird sie mit einer ca. 1 m dicken Stahlbetonplatte nach oben abgedeckt. Anschließend kann das Betriebsgebäude an dieser Stelle sicher gegründet werden.
Aktuell wird die Baugrube fertig ausgehoben. Der Keller des Betriebsgebäudes wird in der Gebäudemitte tiefer, um dort höhere Raumhöhen für die Lagerung von hohen Kulissen zu schaffen. Dort wird die Bodenplatte bei 16 m unter Straßenniveau liegen – die Aushubarbeiten sind im vollen Gange. Die höher liegenden Kellerbereiche sind bei – 8 m bereits fertig vorbereitet für die Bodenplatte.
Bevor diese ab Ende November/Anfang Dezember gegossen werden kann, werden die Bohrpfahlwände in einer 3. Ankerlage rückgesichert.
In der Theaterstraße laufen aktuell die letzten Arbeiten zum Anschluss der Fernwärmeleitung an das Netz im Theaterquartier.
Für den Rohbau der Neubauten werden im November drei weitere Kräne auf dem Baufeld aufgebaut, um alle Bereiche des Betriebsgebäudes und des Kleinen Hauses erreichen zu können. Der Beginn des Rohbaus des Kleinen Hauses ist für Frühjahr 2027 geplant.
Fotos: Baureferat und Kulturreferat