Günther Fleps, wissenschaftlicher Leiter der Ausgrabung, berichtet über die Forschungsergebnisse der archäologischen Untersuchungen
Die flächigen Ausgrabungen im nördlich der Kasernstraße gelegenen Bauabschnitt sind im Herbst 2025 bis in eine Tiefe von ca. 5 m abgeschlossen worden.
Die Untersuchung tiefer reichender archäologischer Befunde musste damals aus statischen Gründen vorerst zurückgestellt werden. Inzwischen ist die Baugrube mit einer Bohrpfahlwand gesichert und die tiefer liegenden Befunde können nun fertig ausgegraben werden. Es handelt sich dabei hauptsächlich um mehrere einst holzverschalte Zisternen und Latrinen aus der Römerzeit, die in den Hinterhöfen der dort gelegenen Siedlung angelegt worden waren. (Abb. 1)